Emilie Deletrez in Gott ist Kassiererin
Emilie Deletrez in Gott ist Kassiererin
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An diesem Abend fuhr Emilie mit ihrer Xsara Picasso zu einer kleinen Stadt 400 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt, um dort ihr Theaterstück aufzuführen.<p> Eine Reise, die sich zu einem Roadtrip an den Grenzen der Realität entwickelt, seine Überzeugungen in Frage stellt und Kindheitserinnerungen wieder aufleben lässt.<br><br> In dieser autofiktionalen Erzählung erkundet Emilie unsere Fähigkeit zu glauben. Sie teilt intime und einzigartige Momente aus ihrer Kindheit. Zwischen einem zum Lügen neigenden Vater und einer schizophrenen Mutter ist Emilies Verhältnis zur Wahrheit verschwommen.<br><br> Von einem kleinen Mädchen, das in ihrer Fantasie lebt, über eine mythenbesessene und verletzte Teenagerin bis hin zu einer Frau, die an ihre Träume zu glauben weiß, begleiten wir ihren Weg.<br><br> Durch ihre zeitgenössische Perspektive vermittelt die Schauspielerin und Geschichtenerzählerin eine positive Botschaft der Transformation. Vorstellungskraft und Glaube sind Kräfte!<br><br> Gehen wir nicht außerdem ins Theater, um an Geschichten zu glauben, die uns helfen, die Realität besser zu erleben?<br><br> Die Serie ist wie eine Autoreise aufgebaut, auf der wir – genau wie Emilie – hinterfragen, was real und was Traum ist. Das Auto, ein Symbol der Zeit, dient als zentrales Element, vor allem aber als Auslöser für tiefe Einblicke in ihre Erinnerungen.<br><br> Das Autoradio spielt den Soundtrack der Reise und ihres Lebens. Die Figuren – Christiane, die mystische Rezeptionistin, Marie-Christine, die Abschleppwagenfahrerin, die beiden untätigen Polizisten, ihre Mutter, halb Loire, halb Frau, oder ihr Vater Christian – werden alle von Emilie Deletrez verkörpert, die allein auf der Bühne steht.</p>
