Rimbaud / Verlaine: Gewalt
Rimbaud / Verlaine: Gewalt
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<p>Die Ausstellung „Rimbaud-Verlaine: Violences“ entfaltet ein ganzes Spektrum der Gewalt und lädt uns ein, den roten Faden in der Beziehung zweier bedeutender französischer Dichter zu entdecken. Ende des 19. Jahrhunderts begegnet der 16-jährige Arthur Rimbaud Paul Verlaine und findet sich plötzlich in der ihm fremden Welt der französischen High Society wieder. Diese aufkeimende Liebe zwischen den beiden Männern markiert den Beginn eines Abstiegs in die Gewalt.<br> Wir werden von verrauchten Cafés, in denen wir uns mit Absinth vollstopfen, zu den Barrikaden der Pariser Kommune entführt und passieren dabei das Brüsseler Gericht, das Verlaine nach seinem Pistolenschuss auf seine Geliebte verurteilt.<br><br> Eine Reise ans Ende eines Jahrhunderts, dessen politische Brisanz uns unsere gegenwärtige Situation grausam betrachten lässt: Homophobie, häusliche Gewalt, Sexismus, soziale Kämpfe.<br> „Rimbaud-Verlaine: Gewalt“ zeichnet die Beziehung zwischen diesen beiden großen französischen Dichtern anhand ihrer Werke nach. Eine Beziehung, die von Liebe, Poesie, inneren Konflikten und Politik geprägt war.<br><br> <strong>Produktion:</strong> eine Kreation von Thalie Envolée, produziert von Cie Artaban.</p> Ihre Geschichte wird nicht erzählt. Ihre Gedichte werden nicht rezitiert. Sie werden uns wahllos vor die Füße geworfen. Es ist hart. Es schmerzt. Und es ist wunderschön. Sehr schön. A. Neyton
