Rimbaud: Eine Saison in der Hölle
Rimbaud: Eine Saison in der Hölle
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„Einst, wenn ich mich recht erinnere, war mein Leben ein Fest, bei dem alle Herzen offen waren, bei dem alle Weine flossen.“ Sommer 1873. Rimbaud ist erst 19 Jahre alt und schon müde, die Verliebtheit der Dichter zu erwecken. Sein Herz ist gebrochen nach einem heftigen Streit mit seinem Geliebten Paul Verlaine, der ihn angeschossen und zu seiner Frau zurückgekehrt ist. Rimbaud schreibt daraufhin „Eine Saison in der Hölle“ und beschließt, es im Selbstverlag zu veröffentlichen, wendet sich dann aber davon ab, gibt alles auf und geht fort. Warum? Sicherlich, weil Arthur nicht mehr ganz Rimbaud ist. Er interessiert sich nicht mehr für Literatur. Der Dichter hat die Banalität des Daseins bereits hinter sich gelassen und lebt nun, heimgesucht von Bildern von Leichen.<br><br> „Eine Zeit in der Hölle“ ist ein bewegendes Porträt der Bekehrung und zugleich eine Anklage gegen jede Form von Heuchelei. Vergessen Sie also Frühling, Sommer, Herbst und Winter! Tauchen Sie ein in diese dramatische Lektüre, die Ihnen „Eine Zeit in der Hölle“ offenbart!
