Die Keller-Notizbücher
Die Keller-Notizbücher
Um zu buchenBeschreibung
„Ich glaube sogar, die beste Definition des Menschen lautet: ein zweibeiniges und undankbares Wesen.“ (Dostojewskis „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“). In einer relativ unbestimmten, rechteckigen Bühnenanordnung (die zugleich den mentalen Raum des Helden, einen Keller, ein Zimmer … darstellt) verleiht die Aufführung dem Helden der „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ eine Stimme, der sich selbst zum Gegenstand der Beobachtung gemacht hat und seine Gedanken hinterfragt, indem er einen Dialog mit imaginären Herren führt.<br><br> Angesichts der Gewissheiten seiner Zeit widersetzt sich der Held seinem Verlangen, das er seine „Lumpen“ nennt und das seiner Meinung nach so konstitutiv für den Menschen ist, dass er lieber wahnsinnig werden würde, als auf seine grundlegende Freiheit zu verzichten.
