Kurt Weill: Berlin-Paris-New York
Kurt Weill: Berlin-Paris-New York
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Die Schilderung des künstlerischen Werdegangs von Kurt Weill, der vor dem Naziregime in Berlin floh, nach Paris und dann nach New York ins Exil ging.<p> Kurt Weill – ein deutscher Komponist, geboren im Jahr 1900 – wurde der breiten Öffentlichkeit durch seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht – dem berühmten deutschen Dramatiker, Dichter und Regisseur – bekannt, die zur Dreigroschenoper führte – einem immensen internationalen Erfolg.<br><br> 1933 ergriffen die Nationalsozialisten die Macht und zwangen Kurt Weill zur Flucht aus Berlin. Er kam mit seiner Frau, der berühmten deutschen Sängerin Lotte Lenya, nach Paris. Sein Pariser Exil währte jedoch nicht lange, denn 1935 emigrierte er in die Vereinigten Staaten, wo er bis zu seinem Tod 1950 lebte.<br><br> Die präsentierte Ausstellung umfasst die verschiedenen Lebensabschnitte von Kurt Weill: von Berlin...<br> Von den Goldenen Zwanzigern bis zum Broadway der 1940er Jahre, über das Frankreich der 1930er Jahre.<br><br> Isabelle Laemmel<br> Isabelle Laemmel begann ihre Gesangsausbildung nach ihrem Studium der Querflöte am Nationalkonservatorium Straßburg. Im Opernbereich sang sie zahlreiche Rollen, darunter Mimi (La Bohème von Puccini), Cio-Cio San (Madame Butterfly von Puccini), Violetta (La Traviata von Verdi), Fiordiligi (Così fan tutte von Mozart), Gräfin Almaviva (Die Hochzeit des Figaro von Mozart), Donna Elvira, Donna Anna und Zerlina (Don Giovanni von Mozart), Micaëla und Carmen (Carmen von Bizet), Cherubino (Die Hochzeit des Figaro von Mozart), Gracia (Die Feenkönigin von Purcell) und Monisha (Treemonisha von Joplin). In der Operette spielte sie außerdem Gabrielle (Offenbachs La vie parisienne), Suzanne (Gannes Les saltimbanques), Ciboulette (Hahns Ciboulette), Blanche-Marie (Messagers Les p'tites Michu), Bettina (Audrans La moquette), Simone sowie Marie (Varneys Les mousquetaires au couvent), Blanche (Offenbachs Barbe). blau).<br><br> Sie tritt regelmäßig als Liederabendendarbietung auf, insbesondere mit französischer Musik, Liedern und Opernheldinnen aus ihrem lyrischen Sopranrepertoire. Darüber hinaus hat sie sich auch mit Oratorien und Barockmusik auseinandergesetzt.<br> Sie hat auch mit zeitgenössischen Komponisten zusammengearbeitet und als Solistin an der Entstehung einer Show von Thierry Machuel (Les Mouvements du coeur dans le frisson du Saule) und Lindolfo Bicalho (Les petits contes nègres) mitgewirkt.</p><p> Matteo Carminati<br> Ein Großteil von Matteo Carminatis heutiger Tätigkeit besteht in der Produktion von Opern in Frankreich und Italien, hauptsächlich in Form von „Taschenfassungen“, sogenannten „szenischen Auswahlen“. In dieser Zeit entstanden Werke wie La traviata, Carmen, I Capuleti ei Montecchi, Lucia di Lammermoor, Rita ou le Mari battu, Suor Angelica, L'elisir d'Amore und Madama Butterfly.<br> Bei seinen Produktionen übernimmt er sowohl die musikalische Begleitung als auch die Inszenierung und die Auswahl der Darsteller.<br> Neben der Oper hat er auch verschiedene Arten von Veranstaltungen vorgeschlagen und daran teilgenommen, wie zum Beispiel die Konzertshow rund um Frédéric Chopin nach einem Text von Marco Pernich, den Liederabend „Die Operntranskriptionen von Thalberg“, ein Theaterstück mit der Schauspielerin Aphrodite de Lorraine, „Parole aux femmes“, über die Heldinnen der französischen Literatur, und ein Konzert/eine Konferenz „Ondes Lyriques“ in Zusammenarbeit mit der Universität Paris-Saclay, an der insbesondere Physiker und Sänger beteiligt waren.</p><p> Jean-Gustave François<br> Jean-Gustave François hat im Rahmen des Festivités du Marais Auszüge aus Puccinis La Bohème und Verdis La traviata aufgeführt, die Titelrolle in Montsignys Le Déserteur (Salle Cortot), die Rolle des La Théière (L'enfant et les sortilèges von Ravel) und Remus (Treemonisha von Joplin) (Théâtre Darius Milhaud). Er war auch Solist in zahlreichen Konzerten, darunter Beethovens Fantasie mit dem Amadeus Symphony Orchestra (unter der Leitung von R. Boudarham), Saint-Saëns‘ Weihnachtsoratorium in Nancy und Gossecs La Marseillaise mit dem Amadeus Symphony Orchestra (unter der Leitung von R. Boudarham). Er hat auch Konzerte mit italienischen Melodien in Paris und ganz Frankreich gegeben.<br><br> Er sang auch die Partien des Don Ottavio (Mozarts Don Giovanni), des Nemorino (Donizettis L'elisir d'amore) sowie Auszüge aus Gounods Faust (Grande Bouvèche, Orsay) und war einer der Interpreten von Verdis großen Arien (Le théâtre de Verdi (Inszenierung von De bouche à oreille)). 2012 übernahm er erneut die Rolle des Don Ottavio (Mozarts Don Giovanni) (Tournee in den Cevennen, Théâtre Musical Marsoulan, Paris). In den letzten Jahren hat er sich der Regiearbeit gewidmet: Mozarts Die Hochzeit des Figaro (2009), Rossinis Der Barbier von Sevilla (2010), Verdis Rigoletto (2011), eine Bearbeitung von Mozarts Die Hochzeit des Figaro (2013), Offenbachs La vie parisienne (in der er die Rolle des Raoul de Gardefeu spielt) (2014), Mozarts Così fan tutte (2015), Verdis La traviata (2016), Mozarts Don Giovanni (2017), Mozarts Le nozze di Figaro (2018), Bizets Carmen (2019), Madame Butterfly (2021).<br><br> Im Jahr 2016 produzierte er außerdem ein Barockkonzert, organisierte mehrere einmalige Opernveranstaltungen und schuf Workshops, um die Oper in Schulen einzuführen.</p>
