Meine Seele lag bloß
Meine Seele lag bloß
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Ein Maler lädt einen Freund in sein Atelier ein, der sich plötzlich zwei nackten Modellen mitten in einer Posing-Session gegenübersieht… Ein Plädoyer für Selbstakzeptanz.<p> Gaëtan, ein Maler mittleren Alters, lädt seinen jungen Freund Julien zu sich nach Hause ein. Dort angekommen, gerät Julien in eine Aktaufnahme. Zwei Modelle, Thomas, ein stiller junger Mann, und Robin, ein etwas provokanter und exzentrischer Charakter, posieren nackt in Gaëtans Atelier. Julien versucht zunächst, sich unbemerkt davonzuschleichen, doch es entspinnt sich eine Diskussion zwischen den vier Männern über Moral, Scham, Nacktheit und letztlich über Selbstakzeptanz.</p><p> Julien verbirgt ein Geheimnis unter seiner tadellosen Kleidung, doch auch Robin und Thomas brauchen keine Kleidung, um eine bewegte Vergangenheit zu haben, die es aufzudecken gilt. Haben diese vier Männer einander nicht letztendlich mehr zu bieten, als sie ahnen?</p><p> Warum und für wen ziehen wir uns aus? Was verbergen wir hinter unseren Kleidern? Sind unsere Seele, unsere Persönlichkeit durch den Stoff geschützt, der uns bedeckt? Wie sehen wir unseren Körper?</p><p> Das Stück, ursprünglich inspiriert von Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“, einem Roman, der die Dekadenz der englischen High Society des 19. Jahrhunderts hinter prüder Fassade offenbart, spielt mit verschiedenen Epochen und liest sich zugleich wie ein Kriminalroman: Gaëtan manipuliert seine kleine Welt, um alle dorthin zu bringen, wo sie hingehören – oder zumindest dorthin, wo der Maler sie haben will. Doch welches Gemälde will er vor Ihren Augen erschaffen?</p><p> Der Körper, ein Spiegel der Seele? Vier Persönlichkeiten, vier Männer, vier Erfahrungen und Perspektiven bilden dieses faszinierende, nuancenreiche Porträt von Intimität, das zwischen Unverfrorenheit, Zärtlichkeit und Humor oszilliert...</p>
