Stabat Mater – Pergolesi
Stabat Mater – Pergolesi
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Die Figur der Jungfrau Maria nimmt in allen Kunstrichtungen des 17. und 18. Jahrhunderts einen zentralen Platz ein.<p> Ob es die Freude über die Geburt Jesu oder die Trauer über die Kreuzigung ihres Sohnes Christus ist – Maria ist Gegenstand ständiger Verehrung, mütterliche und göttliche Liebe verschmelzen oft miteinander. Kein Wunder also, dass Komponisten ihr großartige Partituren gewidmet haben, die von Freude, Zärtlichkeit oder Trauer erfüllt sind.</p><p> Händels Salve Regina für Sopran veranschaulicht diese Zuneigung zu Maria, wobei sich die geschwungenen und dann funkelnden Linien der Stimme mit den Arabesken einer obligaten Orgel vermischen.</p><p> Porporas Regina coeli für Alt hingegen zeichnet sich durch eine atemberaubende Virtuosität aus, die typisch für die neapolitanische Schule ist.</p><p> Das wohl bekannteste marianische Meisterwerk bleibt Pergolesis bewegendes Stabat Mater, ebenfalls neapolitanisch, aber unter dem Motto des Schmerzes einer Mutter angesichts des Leidens ihres Sohnes.</p><p> Zwei großartige, virtuose und intensive Stimmen vereinen sich, um das Antlitz Marias zu beschwören: Das strahlende Licht von Marie Perbost verschmilzt auf wunderbare Weise mit der seidigen Opulenz von Anthea Pichanick. Selbstverständlich werden die brillanten Epen unter der Leitung von Stéphane Fuget perfekt mit ihren Sängerinnen und Sängern harmonieren.</p><p> <strong>Programm:<br><br></strong> Giovanni Battista Pergolesi • Stabat Mater<br> Georg Friedrich Händel • Salve Regina, Orgelkonzert<br> Nicola Porpora • Regina Cæli</p><p> Künstler:<br> Marie Perbost • Sopran<br> Anthea Pichanick • Altistin<br> Die Epen Stéphane Fuget • Regisseur</p>
